Darum geht's

Von langen Reisen und fernen Ländern berichtet in diesem Gottesdienst Familie Dick: Hans-Martin, Susanne, Phileas, Nella und Keziah waren als Missionare unserer Gemeinde drei Jahre lang in Nepal tätig. Nach ihrer Rückkehr haben sie viel zu erzählen... Ähnliche Herausforderungen und Fragen erlebe ich auf der Reise (oder den Reisen?) meines Lebens. Entsprechend kann ich hier auch Erfahrungen mitnehmen.


Hauptpunkte

  1. Gott ist immer und überall bei mir.
  2. Gott durchdringt jede Situation mit seiner Hoffnung.
  3. Gott soll ort- und lebensbestimmend für mich sein.

Vorbereitung

Überlege dir, wo und wie du Gottes Gegenwart gerade in deinem Leben wahrnimmst.


Kleingruppenfragen

  1. Ist es vorstellbar, nicht in der Gegenwart Gottes zu sein?
  2. Welchen Unterschied macht die ständige Begleitung Gottes in deinem Leben?
  3. Wie erlebst du Gottes orts- und lebensbestimmende Leitung?

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Psalm 139,1-24

EIN PSALM DAVIDS, VORZUSINGEN. HERR, du erforschest mich und kennest mich. 2 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. 3 Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. 4 Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüßtest. 5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. 6 Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen. 7 Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? 8 Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da. 9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, 10 so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten. 11 Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein -, 12 so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht. 13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. 14 Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. 15 Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde. 16 Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war. 17 Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß! 18 Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Am Ende bin ich noch immer bei dir. 19 Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten! Daß doch die Blutgierigen von mir wichen! 20 Denn sie reden von dir lästerlich, und deine Feinde erheben sich mit frechem Mut. 21 Sollte ich nicht hassen, HERR, die dich hassen, und verabscheuen, die sich gegen dich erheben? 22 Ich hasse sie mit ganzem Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden. 23 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. 24 Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. (Psalm 139,1-24)
Bild: pixabay / Hermann, Lizenz: CC0

Bis ans Ende der Welt


Bibelstellen

Hätte ich Flügel und könnte mich wie die Morgenröte niederlassen am äußersten Ende des Meeres (Psa 139:9 NGU) ...


Notizen

Bis ans Ende der Welt...
Nepalreise (24+ Stunden nach Kathmandu, dann mit dem Bus nach Tansen...)

Eine Reise (in vielen Bildern), übertragen auch eine Lebensreise



Notizen für den Techniker

Dies ist Folie 1

Diese Folie kann schon bei der Schriftlesung eingeblendet werden.

Bild: pixabay / Olichel, Lizenz: CC0

Gott ist immer und überall bei mir.


Bibelstellen

 7 Wohin könnte ich schon gehen, um deinem Geist zu entkommen, wohin fliehen, um deinem Blick zu entgehen?
 8 Wenn ich zum Himmel emporstiege– so wärst du dort! Und würde ich im Totenreich mein Lager aufschlagen– dort wärst du auch!
 9 Hätte ich Flügel und könnte mich wie die Morgenröte niederlassen am äußersten Ende des Meeres,
 10 so würde auch dort deine Hand mich leiten, ja, deine rechte Hand würde mich halten! (Psa 139:2-10 NGU)

 2 Wenn ich mich setze oder aufstehe– du weißt es; meine Absichten erkennst du schon im Voraus.
 3 Ob ich gehe oder liege, du siehst es, mit all meinen Wegen bist du vertraut.
 4 Ja, noch ehe mir ein Wort über die Lippen kommt, weißt du es schon genau, Herr.
 5 Von allen Seiten umschließt du mich und legst auf mich deine Hand.
 6 Ein unfassbares Wunder ist diese Erkenntnis für mich; zu hoch, als dass ich es je begreifen könnte.


Notizen

Hypothetische Reise: Wohin könnte ich gehen...? Will ich ja gar nicht... Muss ich aber vielleicht... Gut zu wissen, dass  Gott überall(!!!) da ist. Extreme: zum Himmel, Totenreich, äußerste Ende des Meeres (Weltvorstellung vor "Google Earth")

Auch schon am Ausgangsort (Wenn ich gar nicht gehe, sondern einfach bleibe).

Gott ist immer an meiner Seite.


Notizen für den Techniker

Dies ist Folie 2

Diese Folie beginnt mit der Frage, "Wohin könnte ich schon gehen...?"

Gott durchdringt jede Situation mit seiner Hoffnung.


Bibelstellen

 11 Und spräche ich: »Nur noch Finsternis soll mich umgeben, und der helle Tag um mich her soll sich verwandeln in tiefste Nacht!«,
 12 dann wäre selbst die Finsternis nicht finster für dich, und die Nacht würde leuchten wie der Tag. Ja– für dich wäre tiefste Dunkelheit so hell wie das Licht! (Psa 139:11-12 NGU)

 4 Du warfest mich in die Tiefe, mitten ins Meer, daß die Fluten mich umgaben. Alle deine Wogen und Wellen gingen über mich,
 5 daß ich dachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen, ich würde deinen heiligen Tempel nicht mehr sehen.
 6 Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt.
 7 Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, HERR, mein Gott! (Jon 2:4-7 LUT)

 4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. (Psa 23:4 LUT)

 13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
 14 Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
 15 Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde.
 16 Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.
 17 Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß!
 18 Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Am Ende bin ich noch immer bei dir.
 (Psa 139:13-18 LUT)


Notizen

Dunkelheit als Ortsangabe (außerhalb der Welt / des Lebens; vgl. Jona; da, wo ich auch herkomme)

Dunkelheit als Situationsbeschreibung

Licht als Hoffnungsschimmer, durchdringende Hoffnung (1. für Gott: Finsternis nicht finster, 2. für mich: Nacht leuchtet wie der Tag).

 

 

 


Notizen für den Techniker

Dies ist Folie 3

Auf dieser Folie geht es um Dunkelheit und Licht.

Bild: pixabay / kierownik, Lizenz: CC0

Gott soll orts- und lebensbestimmend für mich sein.


Bibelstellen

 19 Ach dass du, Gott, die töten würdest, die sich dir widersetzen! Und ihr alle, an deren Händen Blut klebt, haltet euch fern von mir!
 20 Diese Menschen reden über dich,´Gott`, in böser Absicht, sie, deine Feinde, missbrauchen deinen Namen.
 21 Sollte ich nicht hassen, Herr, die dich hassen, nicht die verabscheuen, die sich gegen dich erheben?
 22 Ja, ich hasse sie mit äußerstem Hass und betrachte sie als meine eigenen Feinde!
 23 Erforsche mich, Gott, und erkenne, was in meinem Herzen vor sich geht; prüfe mich und erkenne meine Gedanken!
 24 Sieh, ob ich einen Weg eingeschlagen habe, der mich von dir wegführen würde, und leite mich auf dem Weg, der ewig Bestand hat! (Psa 139:19-24 NGU)

 13 Du bist es ja auch, der meinen Körper und meine Seele erschaffen hat, kunstvoll hast du mich gebildet im Leib meiner Mutter. (Psa 139:13 NGU)
 13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. (Psa 139:13 LUT)

HERR, du erforschest mich und kennest mich. (Psa 139:1 LUT)


Notizen

Sprachliche Veränderung am Ende: Hassen, Abgrenzung, usw. = Positionsbestimmung: rechtgläubig. Ich stehe auf der richtigen Seite (meine ich zumindest)

Bitte um Prüfung ("Nieren"!), wie am Anfang.

Gott ist überall und in jeder Situation bei mir--selbst da, wo ich es selbst "verbockt" habe. Aber wo und in welcher Situation sollte ich seiner Meinung nach eigentlich sein?

Ortsbestimmend. (Sibirien, Nepal)
Lebensbestimmend.

 

 


Notizen für den Techniker

Dies ist Folie 4

Auf dieser Folie geht es um die Frage, wo ich denn nun wirklich sein sollte.

Bild: pixabay / Hermann, Lizenz: CC0

Bis ans Ende der Welt


Notizen für den Techniker

Dies ist Folie 5

Auf dieser Folie fasse ich die Predigt zusammen und leite zum Gebet über.